Neuer Heimbeirat gewählt
Die Bewohner/innen des Clara-Pfänder-Altenheimes haben am 12 Januar 2012 einen neuen Heimbeirat gewählt.
Es wurde dem, bis jetzt amtierenden Heimbeirat, für die Arbeit der letzten 2 Jahre, gedankt:
Herr Lüttig und Frau Schmidt; Frau Schulte verstarb vor Kurzem.
Der neu gewählte Heimbeirat setzt sich wie folgt
zusammen:
Günter Lüttig /Vorsitzender
Maria Picht
Helene Gräser
Gertrud Sallen / Ersatzmitglied
Wir sagen dem neuen Beirat an dieser Stelle
herzlichen Glückwunsch und wünschen den Mitgliedern alles Gute
und viel Erfolg für die Amtsperiode!
Salzkotten. 18 Mitarbeiterinnen aus den Altenheimen der Franziskanerinnen Salzkotten haben sich als „Alltagsbegleiterinnen" in Pflegeeinrichtungen nach § 87b des Sozialgesetzbuches weiter gebildet. Im Mutterhaus der Franziskanerinnen Salzkotten wurde ihnen dafür nach bestandenem Kolloquium das Zertifikat überreicht.
Als zusätzliche Betreuungskräfte sorgen sie künftig in den sechs Altenheimen der Franziskanerinnen Salzkotten für ein Mehr an Lebensqualität der demenziell erkrankten Bewohnerinnen und Bewohner. Der Gesetzgeber hat mit der Einführung des § 87b im Sozialgesetzbuch eine Grundlage geschaffen, die es den Trägern vollstationärer Einrichtungen ermöglicht, dem hohen Bedarf von Bewohnern und Bewohnerinnen an Betreuung und Aktivierung nachzukommen. Zu den Aufgaben der Alltagsbegleiterinnen gehören: Gespräche führen, Zuhören, Vorlesen, Gedächtnistraining, Beschäftigungsangebote wie Malen oder Basteln, Spaziergänge, Unterstützung beim Essen und Trinken, gemeinsam mit den Bewohnern Speisen zubereiten, Tisch decken und dekorieren und vieles mehr.
Ziel aller Maßnahmen ist es, Defizite der an Demenz erkrankten Bewohner möglichst auszugleichen und die vorhandenen Ressourcen weitgehend zu nutzen. Dabei stehen die Wertschätzung der Persönlichkeit und die Akzeptanz der Gefühlswelt der Bewohner im Vordergrund.
„Gerade demenziell erkrankte Menschen brauchen viel Zeit und Zuwendung, um sich in ihrem Alltag zurechtzufinden. Um ihnen entsprechen zu können, sind ein höheres Maß an Zuwendung, Aktivierung und Anleitung zum Selber-Tun, Hilfen in der Alltagsbewältigung und der Tagesstrukturierung nötig." erläutert Schwester M. Raphaela vom Hofe, Leiterin der Qualifizierungsmaßnahme.
An sieben Schulungstagen zu je acht Stunden haben sich die Teilnehmerinnen Grundwissen unter anderem über allgemeine und gerontopsychiatrische Krankheitsbilder relevante psychologische, ethische und rechtliche Aspekte, Hygiene, die Bedeutung des Ernährungs- und Flüssigkeitsmanagements, Kommunikation und Beziehungsgestaltung angeeignet. Darüber hinaus haben sie in 40 angeleiteten Praxisstunden in der Pflege und im Sozialen Dienst Handlungskompetenzen für ihre Arbeit als Alltagsbegleiterin entwickelt.
Den neuen Alltagsbegleiterinnen werden im Verlauf ihrer Tätigkeit weitere Schulungen angeboten.
Sinnes- und Wahrnehmungserlebnisse bei Spaziergängen und gemütlichen Runden in der Parkanlage des Clara-Pfänder-Hauses
In der alltagsgestaltenden Einzelarbeit mit dementen und psychisch veränderten Bewohnerinnen/Bewohnern haben sich Sinnes- und Wahrnehmungsangebote gut bewährt.
Seit Einführung der Alltagsbegleitung für die Senioren in den Altenpflegeheimen kann man feststellen, dass die Bewohner/innen wieder aktiver am täglichen Leben teilnehmen. Die Wahrnehmungen, die durch die verschiedenen Anreize z. B. die Kontakte mit Natur und Umgebung erweckt werden, werden erlebbar gemacht. Über die Verbindung von Gedanken mit Emotionen wird das Erfahrungswissen aktiviert. Viele vergessen geglaubte Dinge werden aktualisiert, und somit entsteht eine sinnvoll verbrachte Zeit.
Die Natur wird wieder wahrgenommen, wenn wir uns z. B. mit den Bewohnerinnen/Bewohnern bei schönem Wetter in unserer Parkanlage aufhalten oder Spaziergänge machen. Sie lauschen den Vogelstimmen und können manchmal noch einige erkennen. Vogelnamen werden